Negative Menschen in unserem Leben



Wer von uns kennt das nicht: Negative Gedanken von Menschen, die sich ständig im Kreis drehen und uns die Freude am Leben rauben? Wenn wir umgeben sind von negativen Gedanken und daran festhalten, kann dies unserer seelischen und körperlichen Gesundheit schaden und unsere Persönlichkeit verändern.

“Du bist nicht länger mein Weggefährte, weil du weder meiner Seele noch meinem Herzen gut tust. Weil du meine Seele allmählich zerstörst und das kann ich nicht länger zulassen. So sage ich dir leb wohl und wünsche dir nur das Beste, weil ich dir gegenüber keinen Groll hegen möchte. Ich möchte nicht, dass meine Willenskraft von meinen Gefühlen getrübt wird, die ja letzt endlich doch nur mir allein schaden.”

So oder ähnlich könnten unsere Gedanken sein, wenn wir solchen Menschen in unseren Leben begegnen und am Ende unserer Kräfte angekommen sind. Wir fühlen uns unwohl in ihrer Gegenwart, weil sie ständig über dich oder andere verletzende Kommentare machen. Sie hören nie zu und wissen nicht einmal, wie man andere aufmuntern kann, denn sie können sich nicht für das Glück anderer freuen. Zu oft trampeln sie schonungslos auf uns herum und richten dabei immer größeren Schaden in unserem Leben und unserer Seele an. Am Ende bleiben häufig Schuldgefühle, ein Rückzug aus dem sozialen Umfeld und Isolation in uns. Doch warum ziehen uns toxische Menschen eigentlich an?

Physikalisch gesehen wissen wir, dass sich negative Pole eines Magneten voneinander abstoßen, während sich Gegensätze anziehen. Haben wir selber also positive Eigenschaften und Verhaltensweisen, ziehen wir solche Menschen an. Das können gute Eigenschaften in uns sein wie Hilfsbereitschaft, gut Zuhören, neue Kontakte knüpfen, Lebensfreude versprühen usw. Diese wirken einfach positiv auf unsere Mitmenschen. Nicht so negative Menschen, denn diese können aus einem normalen Tag in Rekordzeit eine Qual machen. Sie meckern oder lästern und vergiften die Atmosphäre ohne Unterbrechung und so hat es sich oft auch mit der guten Laune der anderen Anwesenden bald erledigt.

Unsere Prägungen, ungesunde Beziehungen zu Menschen, aber auch der Widersacher machen das Loslassen schwierig. Die negativen Gedanken geben uns eine vermeintliche Berechtigung, in den negativen Mustern zu verharren. So bleiben wir in einer Beziehung, obwohl wir wissen, dass sie uns nicht gut tut. Wir wollen das Alte nicht loslassen, weil wir uns nicht bewusst sind, was wir mit dem Neuen gewinnen.

Was könnte uns helfen? Sei dir bewusst, dass auch du eine von Gott geschenkte Persönlichkeit besitzt. Du bist sein geliebtes Kind und es ist nicht sein Wille, das du so leiden musst. Gott hat uns dafür unseren Verstand geschenkt. Was wir hören, sehen oder lesen prägt unser Denken. Er möchte, dass wir selber entscheiden, welche Bilder oder Worte wir in unsere Denkweise aufnehmen und glauben. Das Lesen in der Bibel, Gebete und auch Gespräche mit guten Freunden können uns dabei helfen, wieder die glücklichen Seiten im Leben zu finden. Doch in allem braucht es auch Weisheit und Unterscheidungsvermögen, und die können wir von Gott erbitten. Denn wenn ich Befreiung von negativen Denkmustern durch innere Heilung erlebe, werde ich richtig frei.

Jesus ist gekommen, um uns Menschen in die Freiheit zu führen. Ich möchte dich heute ermutigen, lass dich auf diesen Prozess ein, um das Geschenk der inneren Heilung und Befreiung ganz persönlich für dich zu erleben. Entscheide dich dafür und mach dich frei von negativen Gedanken in deinem Umfeld, damit dein Leben wieder bereichert wird.

“Was ich dir jetzt rate, ist wichtiger als alles andere: Achte auf deine Gedanken und Gefühle, denn sie beeinflussen dein ganzes Leben!”
(die Bibel in Sprüche, Kapitel 4, Vers 23)

Denke nicht nur drüber nach