Herausforderungen



Manchmal treffen wir auf Menschen, die sich innerlich entschlossen haben, aufzugeben. Der Grund dafür ist, dass sie ihre Arbeit nicht leiden können oder in ihren Beziehungen Schwierigkeiten haben oder es in der Gemeinde, in der sie dienen, es nicht so vorangeht, wie sie es sich wünschen würden.

Es wäre sicherlich der einfachste Weg, dass Handtuch zu schmeißen und aufzugeben. Irgendwo anders von vorne wieder anzufangen. Auch ich durchlaufe immer wieder diese Momente in meinem Leben. Vielleicht betrifft das gerade auch dich in einer oder mehreren Situationen in deinen Leben. Ich möchte dir Mut, nicht so einfach aufzugeben.

Ich denke, Gott ist noch nicht fertig mit dir und mir. Unsere Aufgabe hier auf Erden ist noch nicht beendet. Wäre es so, wärst du nicht mehr hier. „Lasst uns aber Gutes tun“, so steht es in Galater 6 Vers 9, “und nicht müde werden, denn zur bestimmten Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten.“

Es ist also wichtig, immer wieder dran zu bleiben und nicht müde zu werden. Wenn du aufgibst, wirst du den Segen nicht erleben, den Gott für dich vorbereitet hat. All die Nöte und Herausforderungen, die wir im Moment durch machen in unserem Leben, sind nur eine kleine Last und gehen vorbei. Richte nicht deinen Blick auf das, was wir sehen, sondern richte ihn auf das, was noch unsichtbar ist. Da liegt der Segen für dich. Das Sichtbare wird vergehen, aber das unsichtbare wird ewig sein.

Egal wie hart es dich manchmal trifft, gehe auch in diesen Situationen immer wieder mit einen großen Glauben durch das Leben. Nimm die Herausforderungen in deinem Leben an! Ich denke, in jeder neuen Herausforderung wartet auch etwas Gutes auf dich, aber auch eine Last .

So ist es ein Segen, ein Baby zu bekommen, aber gleichzeitig vielleicht auch eine Last, jede Nacht aufzustehen um zu stillen und es in den Schlaf zu wiegen. Es ist ein Segen, im Lobpreis mit zuwirken, aber vielleicht auch eine Last, wenn du jede Woche zum Üben kommen sollst. Die Gemeindearbeit kann ein großer Segen sein, aber vielleicht wird es auch zu einer Last, wenn du spürst, dass du Geschwister in deiner Gemeinde nicht erreichst.

Oft begehen wir immer wieder den selben Fehler: Wir möchten alle gesegnet werden, sind aber oft nicht bereit, auch die Last, die der Segen mit sich bringt, zu tragen. Stell dir einmal die Frage: Auf was fokussiert du dich? Auf den Segen oder auf die Last? Auf das Geschenk eines Babys oder auf all die schlaflosen Nächte, die es mit sich bringt? Auf den Lobpreis am Sonntag morgen oder das wöchentliche Üben? Auf den leitenden Dienst oder die Menschen, die du erreichen möchtest?

Es ist immer wieder eine Frage des Blickwinkels. Ich möchte dich ermutigen, dich einerseits zu entscheiden, die Last zu tragen, dich aber auch immer wieder auf das Schöne, das Gute, den Segen und all die Geschenke, die Gott dir gibt, zu fokussieren. Genieße den Moment, denn du weißt nie, wie lange dir deine Liebsten noch anvertraut sind, wie lange du dein Baby noch an dich drücken kannst, bevor es das Haus als junger Erwachsener verlässt. Wie lange Geschwister einer Gemeinde treu bleiben oder es dir gesundheitlich möglich ist, im Lobpreis mitzuwirken.

Gott möchte mit Geschichte schreiben. Sein Plan mit dir ist dabei viel größer, als du es dir im Moment vielleicht vorstellen könntest. Vieles in deinen Leben erscheint im Moment vielleicht schwierig, so manche Last erdrückt dich und macht dich mutlos. Und doch, glaube mir, mit der Zeit ändert sich das. Ertrage die Herausforderungen in einer positiven und guten Haltung. Sei dir bewusst, dass dir jede Herausforderung nur aufzeigt, wie sehr du gesegnet bist. Bleib dankbar.Du hast einen allmächtigen Gott an deiner Seite. Wenn er dich und mich in etwas hinein führt, dann holt es uns da auch wieder raus. ER ist es, der für dich deinen Weg vorbereitet hat. Gott wird es nie zulassen, dass wir mit der Last nicht umgehen können.

“Glückselig ist der Mann, der Herausforderungen duldet.” die Bibel in Jakobus 1,12

Welche Herausforderungen gibt es in deinem Leben?